Lehre

Das Geistchristentum stützt sich auf eine differenzierte Lehre, die einige wichtige Glaubenselemente wieder in den Mittelpunkt stellt, um die Logik dieses Glaubens zu erkennen: Jeder Mensch, der auf die Welt kommt, hat zuvor existiert. Er war seinerzeit an einem „Engelsturz“ beteiligt und soll sich auf dieser Welt in vielfältigen auf ihn abgestimmten Prüfungen bewähren.

Ist diese Weiterentwicklung abgeschlossen, kann er wieder an den Platz zurückkehren, an dem er vor dem Engelsturz gelebt hatte. Da er seine Aufgaben nicht in einem Leben erfüllen kann, werden ihm weitere Leben ermöglicht. (Reinkarnation)

Ursache für den Engelsturz war ein Aufstand Luzifers, der seinerzeit versuchte, Christus als König der himmlischen Welt zu verdrängen.

Christus war aber von Gott als König bestätigt worden, so dass Gott Luzifer mit seinem Anhang aus diesen himmlischen Welten gestürzt hat.

Gott erbarmte sich der gefallenen Wesen. Ein erster Aufstiegsversuch im Paradies ist fehlgeschlagen. So wurde die irdische Welt geschaffen. Die Menschen sollten sich auf ihr - fern von Gott, den Versuchungen Luzifers ausgesetzt - wieder dem Guten nähern.

Aber erst Christi Erlösungstat durch ein Erdenleben ohne straucheln und der anschließende Kampf mit Luzifer in der Hölle machte den Weg in den Himmel wieder frei.

MEDIUM 43: Die geistchristliche Lehre

Glossar: Geistchristliche Lehre von A-Z