Zweiter Erlösungsweg über die irdische Welt
Nach dem Scheitern des ersten Versuchs im Paradies wurde ein zweiter, sehr viel aufwendigerer Plan ausgearbeitet, in dem die Wesen aus der Hölle in vielfältiger Form in der irdischen Materie ihren Aufstiegsweg gehen sollten. Er war so aufgebaut, dass er sicherer und erfolgversprechender war, dafür aber sehr langwierig.
In Jahrmilliarden wurde die irdische Welt geschaffen und nach und nach belebt. Ziel war es, den Wesen eine Umgebung zu geben, in der sie lernen und auch geprüft werden konnten. Da die gefallenen Wesen sich sehr unterschiedlich belastet hatten und sich auch persönlich sehr individuell zeigten, gibt es für jedes Wesen einen eigenen, zunächst nur grob festgelegten Aufstiegsplan.
Die Wesen werden auf der Erde inkarniert, zunächst oft als Steine, Pflanzen oder Tiere, bevor sie dann als Menschen mit freiem Willen zeigen sollen, dass sie ihre Lektionen gelernt haben und fähig sind, sich wieder in die himmlische Welt einzufügen. Natürlich geht das nicht in einem Erdenleben, so dass die Wiedergeburt (Reinkarnation) von besonderer Bedeutung auf diesem Aufstiegsweg ist.
Zum Weiterlesen:
MEDIUM 6: Entstehung der Schöpfung - Abfall und Engelsturz
MEDIUM 10: Der Weg des Menschen